Politische Bevormundung in den Jugendfreiwilligendiensten

Ein Bericht über die Jugendfreiwilligendienste und ihre Entwicklung beantragten die Koalitionsfraktionen. Natürlich nicht ohne die Landesregierung über den grünen Klee zu loben. Im Antrag war kein Wort davon zu lesen, daß die Ausweitung der Freiwilligendienste nicht auf dem Mist der Koalitionsfraktionen gewachsen ist. Vielmehr wird die Ausweitung vom Bund geplant und umgesetzt. Die CDU- und SPD-Fraktion versucht hier anscheinend die Landesregierung mit fremden Federn zu schmücken.

Tino Müller machte in seinem Redebeitrag deutlich, daß es den Regierungsfraktionen in erster Linie darum geht, der Landesregierung zu applaudieren. Dennoch stimmte die NPD-Fraktion dem Antrag zu, weil der Bericht darüber, was mit Steuermitteln getan wurde, nur gut sein kann. Außerdem könnte man darin die Werthaltigkeit verschiedener Projekte ablesen.

Aber Tino Müller zeigte auch auf, daß z.B. über das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) Jugendliche politisch indoktriniert werden. Darum suchen viele junge Leute, die sich im ökologischen Bereich einbringen wollen, eine Alternative. Diese finden sie im privat organisierten Freiwilligen Landjahr. Ohne Steuergelder und ohne politische Bevormundung wird hier die Natur als Wert an sich vermittelt.

zurück | drucken Erstellt am Freitag, 12. März 2010

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