Mecklenburg-Vorpommern braucht Zukunft!

Die drohende demographische Katastrophe ist zweifellos auf eine Politik zurückzuführen, die sich nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Im Jahre 1989 lebten in Mecklenburg und Vorpommern noch etwas mehr als 1,9 Millionen Menschen. Heute, gut 20 Jahre später, sind es nur noch knapp 1,6 Millionen. Bis zum Jahre 2050 wird Mecklenburg-Vorpommern weitere 400.000 Einwohner verlieren, wenn nicht umgehend gegengesteuert wird.

Diese Fakten sollte für die Landesregierung und den Landtag eigentlich Grund genug sein, zu handeln. Aber es tut sich nichts. Darum forderte die NPD-Landtagsfraktion die Bildung einer Enquete-Kommission zur Erarbeitung einer Strategie, mit der dem Bevölkerungsschwund und der drohenden Vergreisung wirkungsvoll begegnet werden kann.

Von der „Kinderstube der Nation“ zum Altersheim der Republik

Gemeinsam mit der Abwanderung, gerade junger und gutausgebildeter Menschen, stellt die stetige Vergreisung ganzer Landstriche eines der größten Probleme für unsere Heimat dar. War Mecklenburg-Vorpommern 1990 noch das jüngste Bundesland, ist es mittlerweile zum ältesten geworden. Von der „Kinderstube der Nation“ zum Altersheim der Republik. In den kommenden 20 Jahren wird sich der durchschnittliche Anteil der Rentner, gemessen an der Gesamteinwohnerzahl, mehr als verdoppeln. Dann werden künftig etwa 100 Arbeitnehmer bis zu 70 Rentnern gegenüberstehen.

Als sozialpolitischer Sprecher der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag kommentierte Stefan Köster die Ablehnung des Antrags mit deutlichen Worten: „Die Herrschenden verklausulieren das Ausbluten und die Vergreisung unserer Heimat als „demographischen Wandel“, um die bedrohlichen Ausmaße dieser Entwicklung zu verharmlosen. Als volkstreuen Politikern liegt uns selbstverständlich die Zukunft unseres Volkes am Herzen. Darum drängen wir immer wieder darauf, daß der Landtag und die Landesregierung endlich handeln, um eine wirkungsvolle Gegenstrategie auf den Weg zu bringen. Mit unserem Verständnis von verantwortungsvoller Politik ist es nicht vereinbar, daß die Landesregierung dem schleichenden Volkstod tatenlos zusieht.“
zurück | drucken Erstellt am Freitag, 29. Januar 2010

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